Meine Atem-Ausbildung

Hallo liebe Leser*Innen,

am 01.02. diesen Jahres habe ich eine „Breathwork Apprenticeship“ bei Breathing Space angefangen und bin darüber sehr glücklich.

Ich bin mir natürlich bewusst, dass unser Atem lebensnotwendig für uns Menschen ist, aber auch ich habe meinen Atem wie so viele andere Menschen sträflich vernachlässigt. Okay, ich atme – aber das geschieht ja von selbst, warum soll ich mich darum kümmern?! Das beschreibt so ungefähr, wie ich früher zu meiner größten Kraftquelle stand.

Als ich dann 2009 mit meiner NLP-Ausbildung angefangen habe, bin ich das erste Mal bewusst mit unserem so kostbaren „Gut“, den Atem, in Berührung gekommen. Auch die Hypnose hat sehr viel in Bezug auf meine Atmung bei mir gemacht, denn jede Hypnose startet zunächst mit einem Entspannungsteil und da wird auch auf bewusste Atemzüge eingegangen. Des Weiteren kam dann im Laufe der Zeit auch noch meine Aus- und Weiterbildung zur Meditationstrainerin dazu, was im Laufe durch meine eigenen Meditationen dazu führte, dass ich wieder anfing mehr und bewusster in meinen Bauch zu atmen. Davor war ich eine reine Brustatmerin und das auch noch mehr als flach… 🙄

Atmung Neugeborene

In meinem zweijährigen Persönlichkeitstraining, an dem ich von 2018-2020 teilgenommen habe, bin ich dann das erste Mal mit dem holotropen Atem nach Stanislav Grof in Berührung gekommen. Das war eine tolle Erfahrung für mich, denn dort ist die Atmung eine ganz andere und löst dadurch andere Bewusstseinszustände aus. Diese können zunächst sehr befremdlich oder auch verängstigend sein, aber helfen enorm dabei, Blockaden, Ängste oder auch Traumata zu lösen. Allerdings ist es enorm wichtig, diese Atmung nur in Anwesenheit von Personen anzuwenden, die sich mit dem holotropen Atem auskennen!!! Ich werde dazu in diesem Jahr auch noch einen Basiskurs besuchen.

Für die Tranncen mit holotropen Atmen haben wir zunächst einige Atemübungen zuvor und uns wieder bewusst gemacht, wie wir als Neugeborene atmen: als Babys und Kinder nutzen wir die natürliche Bauchatmung. Im Laufe des Lebens wechseln wir dann zur Brustatmung. Als Babys dehnt sich unser Bauch beim einatmen aus und wir machen dann bis zu 45 Atemzüge in der Minute.

Als Erwachsene sind es nur noch 14 – 18 Atemzüge pro Minute und dann flach in der Brust. In Ausnahmesituationen wie Stress, Angst oder Überforderung atmen wir schneller, flach oder sogar hektisch, was auf Dauer zu Bluthochdruck und Herzkrankheiten führen kann.

Atem-Sitzungen

In meiner Ausbildung lerne ich sehr viel zum Thema Atem, auch etwas zur Anatomie bzw. die Wechselwirkung von Atem & Körper. Ich lese diverse Bücher, muss Videos einsprechen oder Blogartikel schreiben (wie zum Beispiel diesen :-)), tägliche Atemübungen machen und an Live-Atem-Sitzungen teilnehmen, die wöchentlich zu verschiedenen Themen stattfinden. Das macht mir große Freude und jede Woche hat es eine andere Wirkung, bringt andere Erkenntnisse für mich, die ich als sehr wertvoll empfinde. Hier ist mal eine Erfahrung, die ich letztens in einer Live-Atem-Sitzung gemacht habe:

-> Wieviel Unsicherheit lässt Du zu?

Meine Erwartungen

Es gibt natürlich verschiedene Gründe, weswegen ich mich für diese Ausbildung entschieden habe. Was ich damit für mich – aber auch für meine Klienten, Teilnehmer meiner Workshops etc. – lernen, erfahren und daraus entwickeln möchte. Weswegen ich diese Ausbildung einerseits in Englisch gewählt habe und dann auch über einen längeren Zeitraum, als es andere Anbieter offerieren.

Einerseits interessiert es mich, wie Atmen genau funktioniert, wann er gut für uns ist und wann er uns schaden kann, wenn wir ihn nicht bewusst und richtig für uns nutzen. Andererseits bin ich auch gespannt, was das bewusste Atmen, die diversen Atemtechniken, die ich noch kennenlernen werde und die Live-Atem-Sitzungen verbunden mit Musik bei mir auslösen werden. Was dadurch in mein Bewusstsein kommt, was ich erspüren und erfühlen werde, welche Themen sich noch zeigen und ich mich von Gefühlen und Gedanken aus vergangenen Situationen, die mir bewusst oder noch unbewusst sind, lösen kann. Oder diese danach aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann.

Und dann möchte ich das im Laufe der Zeit auch meinen Klienten anbieten: um mit mir gemeinsam Atemübungen in den Sitzungen oder in meinem Seminar „Scheitern in Erfolg verwandeln“ anzuwenden. Natürlich wird mein zukünftiges Wissen dann auch Einfluss auf meine Meditations-Workshops haben. Denn von meinem Wissen, das ich mir angeeignet habe, sollen auch all die Menschen profitieren, die das für sich wünschen. Da ich auch englischsprechendes Klientel habe, habe ich die Ausbildung in englischer Sprache gewählt. Außerdem verbessere ich dadurch auch noch meine Englischkenntnisse… 😀

Ich danke Dir, dass Du meine Blogbeiträge liest. Solltest Du jemanden kennen, den dieser Beitrag auch interessieren könnte, so leite diesen Blogbeitrag sehr gerne weiter ❤️

Atmende Grüße 💨

Kim

Schreiben Sie einen Kommentar