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Meine Gedanken zu Paris

Hallo liebe LeserInnen,

ich war auf der Autobahn und hatte mir seit über fünf Stunden ein schönes Hörbuch angehört, als ich durch eine Sondermeldung von den Attentaten in Paris erfuhr. Natürlich war auch ich sehr erschrocken und dachte an die vielen Menschen, die bereits als tot galten und hoffte während der Weiterfahrt auf ein glückliches Ende der Geiselnahme in der Konzerthalle Bataclan.

Aus einem Zitat von Khalil Gibran möchte ich folgende Zeilen zitieren:

„…Die wahre Liebe ist ein starker Hunger nach Zuneigung, der, wenn er gestillt ist, das Herz überfließen lässt.“

Leider scheinen diese Menschen, die in Paris so gewütet und gemordet haben, nicht zu wissen, wie sich wahre Liebe anfühlt. Aber ich vermute mal, dass in ihnen ein starker Hunger nach Zuneigung wütet, der sie hat tun lassen, was in ihren Augen das Richtige war, doch leider wird ihr Hunger dadurch nicht gestillt werden, auch wenn sie daran glauben…

Wir waren an dem Wochenende bei Freunden und ich wurde von ihnen gefragt, wie die Attentäter, diese Gruppe von Islamisten, glauben können, dass ihre Weltanschauung normal sei. Ich habe erwidert, dass sich diese Gruppe wahrscheinlich dasselbe in Bezug auf uns fragt.

Es gibt über sieben Milliarden Menschen auf dieser Welt und niemand sieht die Welt wie jemand anderes. Das bedeutet, dass es über sieben Milliarden Weltanschauungen gibt! Wenn wir das also einmal so sehen, bin ich erstaunt, dass es überhaupt noch menschliches Leben auf diesem Planeten gibt…

Jeder Mensch glaubt, dass das, was er sieht, wahr ist. Aber leider stellt der Mensch seine Wahrheit zu selten in Frage. Aus seinen Gedanken und Gefühlen entstehen seine Ideen zu der Welt, es entsteht ein nächster Glaube, wie etwas zu sein hat, wie jemand sich zu verhalten hat. Es entsteht eine individuelle Weltanschauung.

Und das dann noch verbunden mit einer jeweiligen Religion, die auch jeder so deutet, wie sie oder er es gerade möchte. Der eigene Geist ist ein starkes Werkzeug, welcher ganz individuell nach den eigenen Wünschen gebraucht werden kann, so dass eine Gruppe von wenigen Menschen – denn es gibt mehr Menschen auf der Welt, die keine Attentate wollen als umgekehrt – leider sehr viel Schaden anrichten kann.

Warum Angst kein guter Ratgeber ist!

Ich halte ja überhaupt nichts von Angstmacherei. Weder seitens der Politik, seitens der Medien in Bezug auf weitere Anschläge, seitens meiner Mitmenschen, die meinen, dass wir uns mit der Flüchtlingswelle einen Haufen potenzieller Terroristen ins Land holen. Angstmachen ist scheiße!!!!

Friedvolle Gedanken dürfen sich verbreiten

Ich weiß nicht, ob Du an dem Montag nach den Anschlägen in Paris auch um 12h eine Schweigeminute eingelegt hast – ich habe es getan und es war sehr, sehr schön! Ich war wieder auf der Autobahn, dieses Mal auf dem Rückweg nach München, und spürte eine wunderbare Ruhe, einen sehr schönen friedvollen Augenblick, als ich all der Menschen gedacht habe, die leider gestorben sind, aber auch all der Menschen, die weiterhin leben.

Es gibt mittlerweile viele Beobachtungen dazu, dass Gedanken und Gefühle, die friedvoll, die liebevoll sind, die Energie einer Gruppe positiv verändern können und daher dürfen wir uns alle nicht in der Emotion Angst aufhalten, sondern immer mehr in der Liebe.

Es ist auch erwiesen, dass wir nur im Außen etwas verändern können, wenn wir zunächst im Inneren etwas ändern und daher ist es nicht ratsam, darüber nachzudenken, was als nächstes alles Schlimmes passieren kann. Das führt nur zu einer innerlichen Lähmung und damit erreichen wir gar nichts.

Ein mulmiges Gefühl soll geäußert werden

Natürlich ist es normal, dass viele Europäer ein mulmiges Gefühl haben, denn Paris liegt nun mal näher an Deutschland etc. als zum Beispiel Beirut und außerdem waren wahrscheinlich mehr Europäer schon einmal in Paris oder in Frankreich überhaupt, aber noch nie im Libanon, daher wird alles, was nun in Paris passiert ist, auch intensiver wahrgenommen.

Das soll nicht bedeuten, dass andere Attentate anderswo nicht genauso schrecklich sind, aber die meisten Menschen fühlen sich nun einmal mit den Menschen aus Ländern, wo sie noch niemals waren, den Ländern und ihren Bewohnern, die nicht so präsent sind, einfach nicht verbunden. Jeder Mensch ist zwar mit jedem anderen Menschen energetisch verbandelt, aber viele Menschen fühlen das nicht so und das ist ja auch das große Dilemma…

Hast Du also ein mulmiges Gefühl, wenn Du an Paris, und was dort alles passiert ist, denkst, so ist das völlig normal und darüber sollst Du auch reden. Aber es ist genauso wichtig, dass Du dieses mulmige Gefühl nicht in eine Angst steigerst, die Dich dann jeden Tag begleitet, denn dann hast Du keine Gedanken und Gefühle der Liebe, des Friedens in Dir.

Vielleicht denkst Du jetzt auch: „Wie kann sie von Frieden sprechen, wenn so viel Krieg auf der Welt ist?“ Ich spreche aber nicht von dem äußeren Frieden, sondern von Deinem inneren Frieden. Ich weiß, dass auf dieser Welt gemordet, gefoltert, vergewaltigt und vieles anderes getan wird, aber ich trage in mir trotzdem einen Frieden.

Es ist ein Frieden, der mich in die Menschenmenge schauen lässt und sich vorstellt, dass wir alle miteinander verbunden sind. Es ist ein Frieden, der dafür sorgt, nicht darüber nachzudenken, ob gleich irgendwo eine Bombe hochgeht. Es ist ein Frieden, der jedem Lebewesen auf dieser Welt liebevolle Gedanken schickt und ich meine wirklich JEDEM Lebewesen. Es ist ein Frieden, der mich daran glauben lässt, dass es möglich ist, dass wir alle miteinander leben können, ohne uns die Köpfe einzuschlagen.

Vielleicht findest Du das naiv, aber ich kann Dir sagen, dass mich dieser Frieden nachts gut schlafen lässt und das würde die Angst nicht tun!

Und heute möchte ich meine Worte mit einem Zitat von Karl Jaspers beenden:

Der Friede beginnt im eigenen Haus.“

In diesem Sinne sende ich allen Menschen auf dieser Welt ein friedvolles Get On!

Herzlichst Kim

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2 Kommentare zu “Meine Gedanken zu Paris

  1. Birgit Grafinger schreibt:

    Liebe Kim,

    danke für die wunderbaren Zeilen zu Paris – endlich Jemand der nicht Angst erzeugt sondern in Frieden schwingt 🙂 Das tut richtig gut!

    Ich wünsche Ihnen alles Liebe und gute positive Gedanken und gesunden Humor für 2016!

    Birgit

    • Kim Fleckenstein schreibt:

      Liebe Birgit,
      vielen Dank für Ihre schöne Antwort!
      Nein, ich habe auch nicht vor, bei dieser allgemeinen Angstmacherei mitzumachen, denn wohin soll das führen?! Ich kümmere mich lieber um friedvolle Botschaften 🙂
      Ich wünsche Ihnen auch ein erfolgreiches, fröhliches und gesundes 2016!
      Herzlichst
      Kim

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