Wie verbunden fühlst Du Dich?

Hallo liebe Leser*Innen,

in diesem Beitrag geht es um das Thema Einssein, dieses „Alles-ist-mit-Allem-verbunden“ und dafür berichte ich Dir von meiner Teilnahme an einem Workshop im September in Berlin.

Der Workshop war gehalten von der großartigen Margot Anand. Margot Anand kommt aus Frankreich, ist 78 Jahre alt und studierte Psychologin. Sie machte sich in den letzten 30 Jahren vor allem einen Namen durch „die Kunst der sexuellen Ekstase“.

Bei dem Workshop ging es aber weniger um Sex, als mehr um das Erleben der eigenen Freude mittels Meditation, Tanz und einem regen Austausch mit den anderen Teilnehmern. Es hat mir sooooo gut getan, den Tag zunächst damit zu beginnen, meinen Körper tanzend zu bewegen. Rütteln, schütteln, sich bewegen – das ist so wichtig, aber leider tun viele von uns das viel zu wenig, viel zu selten 💃🕺

In diesen zwei Workshop-Tagen gab es durch Margot unter anderem eine Energieübertragung, eine sogenannte Transmission, die ich als sehr kraftvoll und berührend empfunden habe. Während dieser Transmission sind wir alle durch den Raum gegangen und haben uns immer wieder wechselnd einem anderen Teilnehmer zugewandt, um diese empfangende/erhaltende Energie durch die Transmission aufrechtzuerhalten und auch weiterzugeben.

Dadurch haben wir uns direkt, bewusst und verbindend in die Augen geschaut. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, eine andere Person anzusehen und ihr dabei in die Augen zu schauen. Doch durch diese Übung ist mir noch mehr bewusst geworden, wie schön es ist, einer Person bewusst in die Augen zu schauen.

Was es dort zu entdecken gilt. Dass alles andere wie Aussehen, Kleidung, Beruf etc. verschwindet und der Mensch wirklich sichtbar wird. Denn wie oft „ver-kleiden“ wir uns, um nicht sichtbar zu sein…?! 🤔

Vor diesem Workshop hatte ich noch keinen der Anwesenden jemals zuvor gesehen und durch diese Übung habe ich jeden wiedererkannt. Sei es, weil eine Verbindung zu mir bereits bekannten Menschen hergestellt wurde (wir finden in jedem Menschen alles) oder eine Verbindung da war, die nichts mit dem jetzigen Leben zu tun hat.

Ich hatte zum Beispiel mit einem Mann aus Italien Kontakt – wir kannten zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal unseren Namen – mit dem ich mittels Augen so „verschmolzen“ bin, dass ich hoffte, dieser Augenblick würde nie enden.

Einfach weil ein Wiedererkennen von lang vergangenen Leben unserer Seelen da war. Ihm ging es genauso, wie er mir hinterher sagte. Er meinte, es seien keine Gedanken und Gefühle zu dem Moment wichtig gewesen, sondern nur diese Verbindung des Seins mittels unserer Augen. Ein wunderbarer Moment, den ich tief in mein Herz hineingenommen habe ❤️

Auch habe ich durch diese Übung verstanden, daß ich bereits alle Menschen „kenne“, auch wenn ich ihnen zuvor nie begegnet bin, denn da habe ich „erkannt“, was Einssein/Oneness wirklich bedeutet.

Ich bin so dankbar, für diese kraft- und friedvolle Transmission. Danke dafür, liebe Margot!

Love is Love. Weil es nichts anderes als Liebe gibt.


Richte Du Deine Achtsamkeit doch mal darauf, wie Du Dich mit anderen Menschen eins fühlst:

Schaue ich anderen Menschen direkt und vor allem bewusst in die Augen?

Mag ich es, wenn mir jemand direkt in die Augen schaut?


Verstecke ich mich hinter meiner Kleidung, meiner Schminke, meiner Besitztümer?

Verstehe ich, dass wir alle Eins sind?

Falls ja – weiß ich daher auch, dass alles, was ich jemand anderem antue, ich mir letztendlich selbst antue?

Ich danke Dir, dass Du meine Beiträge liest und freue mich, wenn Du diesen Beitrag an jemanden weiterleitest, den das Thema auch interessiert bzw. dem meine Gedanken weiterhelfen könnten ❤️

Verbundene Grüße ⁠👋⁠

Kim


Schreiben Sie einen Kommentar