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Nein oder nicht Nein, das ist hier die Frage!

Hallo liebe LeserInnen,

dieses – zugegeben etwas kurios verwandelte – Zitat aus Shakespeare´s Hamlet, stellt heute die Grundlage für mich, einmal näher auf den hartnäckigen Mythos zu blicken, der sich erstaunlich fest in den Köpfen vieler Menschen hält.

Das Universum kennt kein Nein! Die moderne Qual der Wahl!

Manchmal kommt es einem so vor, als hätte das moderne Leben im 20. Jahrhundert nicht nur Vorteile. Beschäftigte man sich vor hundert und mehr Jahren nicht annähernd mit der Entstehung, der Existenz und den Funktionsweisen des Universums, so sind wir heute mit einer wahren Flut von Informationen gesegnet oder verflucht – das kommt ganz darauf an, wie wir das betrachten 🙂

Wir können uns über die bestehenden Naturgesetze informieren, sie verstehen und begreifen lernen, sind aber immer auf die doch recht menschlichen Standpunkte, Meinungen und Interpretationen allgemeingültiger Weisheiten angewiesen.

Wir können versuchen, manche uns sinnvoll erscheinenden Weisheiten in unsere Leben zu integrieren, stehen jedoch oft vor der verzweifelten Frage „Wie geht das?“, da viele der angepriesenen Sicht- und Handlungsweisen in umgesetzter Form doch nicht so recht funktionieren wollen. Da viele Menschen ihr Schicksal gerne selbstverantworten und das Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten möchten, ist der Bedarf an „Bedienungsanleitungen“ groß und der Wunsch „alles richtig zu machen“, um auch die tatsächlich erwünschten Ergebnisse zu verzeichnen, noch viel größer.

Was darf „man“ also tun oder sagen, damit die Gesetze des Universums tatsächlich bei der eigenen Lebensgestaltung greifen und die Liebe, die Selbstverwirklichung, die Finanzen, der Luxus, die Gesundheit und die Lebensfreude nicht nur Träume bleiben? Gibt es vielleicht „Do ́s and Don’t ́s“, also zu vermeidende Fehler? Entgegengesetzte Wirkungsweisen? Immerhin heißt es ja „Gesetze des Universums“. Ist da was dran?

Sage ich Ja oder Nein zum Universum?

Quer durch diverse Bücher, einschlägigen Blogs oder Internetforen zum Thema „Universum, Lebenshilfe, Weltanschauung und Selbsthilfe “ kursieren immer mal wieder sehr lebendige allgemeingültige Darstellungen und Interpretationen des Wortes „Nein“ und – einmal ausgesprochen – daraus resultierende, angsteinflößende Folgen universeller Beantwortung.

So wird z.B. in schillernden Farben erklärt, dass ein bloßes „Ich will KEINEN Schnupfen“, diesen in seiner unerwünschtesten Form, prompt und unmittelbar, ins eigene Leben zieht. Folgedessen kann es also nur eine Schlussfolgerungen geben:

Das Universum kennt kein „Nein“, kein „Stop“, kein „bis hierhin und nicht weiter“ und der Mensch hat bitte die höchste Achtsamkeit darauf zu verwenden, jegliche Negationen aus der eigenen gesprochenen oder gedachten Sprache zu verbannen!!! Ansonsten…

Ziemlich nachdenklich über so viel geforderte Vorsicht vor dem geradezu unzurechenbar erscheinenden Universum, stelle ich mir also folgende Fragen:

Ist diese Annahme, dass also ein „Nein“ in der Sprache des Universums nicht existiert eine bloße Annahme oder tatsächliche Wahrheit? Darf ich also nicht „Nein“ zu einer Person, einer Sache, z.B. einem Job oder einer Wohnung sagen, ohne mir selber damit zu schaden und mich somit vom eigentlich Gewünschten fernzuhalten? Was ist dran an der Vermutung, die ledigliche Negation einer Sache zieht sie in mein Leben? Darf ich nicht „ein bißchen weniger davon“ denken ohne genau mehr davon zu bekommen? Darf ich nicht denken, dass ich z.B. kein Looser mehr sein will? Nicht mehr zu dick? Können wir uns vor dem losgetretenen Verfolgungswahn des „bloß-alles-bejahen-müssens“ schützen? Oder müssen wir das vielleicht gar nicht?

Ja ist Ja und ist Nein auch ein Ja?

In unserer Welt zählt Kommunikation mehr als alles andere. Wir drücken uns mehr oder weniger gewählt oder bewusst, deutlich oder durch die Blume, verständlich oder missverständlich mit unserer Sprache aus. Das haben wir gelernt. Von klein auf. Das können wir! Wir sind wahre Meister im Formulieren dessen, was wir wollen und nicht wollen! Wenn wir wollen, können wir aus jedem Satz, der ein Nein enthält, auch eine positive Formulierung machen.

Zum Beispiel wird aus: „Ich will keinen Schnupfen“ der bejahende Satz: „Ich schütze mich vor Schnupfen, indem ich Krankheiten und möglichen Infektionen aus dem Weg gehe und vorbeuge“. Ja, wir sind wahre Meister im Wörterscrabble des positiven Satzbaus, gefolgt von damit verbundenen Handlungszenarios in Gedanken und Tat!

Die Immer-Positiv-Denker werden jetzt vielleicht aufschreien und sagen: „Ich sage mir, dass ich immer gesund bin! Das ist doch viel besser und klarer!“ Aha, so geht das also…Und diese Gruppe hat also nie einen Schnupfen? Nicht mal eine klitzekleine Erkältung? Ganz ehrlich? Das glaube ich nicht!

Und was bedeutet das dann für die Menschen, die erkrankt sind? Haben diese nicht positiv genug gedacht? Also selber schuld?

Doch was tun, wenn das Universum eine ganz andere “Sprache” spricht? Eine, die mit allen Sprachen auf diesem Planeten, allen Kommunikationsformen direkter und indirekter Sprache, Wörtern, Gesten, Formulierungen und sonstigen Ausdrucksmöglichkeiten rein gar nichts zu tun hat? Was, wenn also alle unsere wunderhübsch gedeichselten Formulierungen, in gedachter oder gesprochener Form, schnurstracks an den “Ohren” des Universums vorbeigehen? Wenn das gesamte Universum überhaupt nicht an unseren Worten interessiert ist?

Für die meisten Menschen hieße das spätestens jetzt: Houston wir haben ein Problem!

Sind wir doch in der Zwischenzeit wahre Vermeidungs-Helden der Negation und Umformulierung-Olympioniken geworden. Und nun sollen die hart antrainierten und mühsam befolgten Regeln der These „Das Universum kennt kein Nein“ eventuell gar nicht stimmen?

Um eine befriedigende und wirklich aussagekräftige Antwort auf diese Fragen zu geben, schauen wir uns doch einfach die wenigen Menschen an, die offenbar unbeirrt vom weltlichen Geschehen ihren Traum leben. Die „manifestieren“ können, was sie wollen. Denen Hermes – der Glücksbote der Götter – nicht nur gelegentlich, sondern konstant seine Aufmerksamkeit schenkt: Was machen diese Menschen anders? Die Antworten sind ebenso verblüffend wie auch einfach:

Sagen die Erfolgreichen der Gesellschaft niemals Nein?

1. Sie scheren sich nicht um die Lösung des angeblichen „Sprachproblems“ zwischen Mensch und Universum.

2. Sie verschwenden keine Zeit auf besonders positive Formulierungen und geißeln sich nicht mit dem Druck, jenes sagen oder nicht sagen zu dürfen.

3. Sie kreieren keinen weiteren „Gesetzgeber“, der sie auf Wort und Spache kontrolliert, sondern konzentrieren sich auf angenehm anfühlende Bilder und Gedanken in ihrem Kopf.

4. Sie denken überwiegend an jene Bilder und Szenarien, die sie für wünschenswert erachten. Bilder von Lebensfreude, Erfolg, erstrebenswerten Situationen, Begebenheiten und Dingen.

5. Sie klammern sich nicht an vermeintliche, spirituelle „Regeln“ fest, sondern denken frei über genau die Ereignisse nach, die sich in Bauch und Herz gut anfühlen, ob diese bereits Teil ihrer Lebensrealität sind oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

6. Sie wissen, wie mächtig ihre Aufmerksamkeit ist und sind sehr penibel in der Auswahl ihrer Gedanken und Bilder.

7. Sie differenzieren lediglich erwünschte oder unerwünschte Zustände und konzentrieren sich überwiegend auf die erwünschten.

8. Sie sagen „Nein“ „Stop“ „bis hierhin und nicht weiter“ zur Aufmerksamkeit auf Menschen, angstmachender Vorsorge, aktuellem Weltgeschehen, Propaganda, Werbung und beharrlicher Wissenschaft, die versuchen, in ihnen negative Gefühle aufzuwirbeln.

9. Sie vertrauen ihrem Instinkt und ihren Gefühlen und lassen sich nicht von anderen Meinungen ablenken.

10. Sie sehen keine besondere Bedeutung in den Worten Ja oder Nein, sondern lediglich in den Bildern, die dazu in ihrem Kopf entstehen und diese wählen sie bewusst.

Nicht Sprache, sondern Fokus – das ist hier die Antwort!

Es ist also die Haltungsweise und das Lenken ihrer Aufmerksamkeit, die die vielen erwünschten Dinge in ihr Leben rufen, nicht die positive oder negative Formulierung der Dinge.

Ist es nicht eine wunderbare Information für Dich, dass Du entspannter mit Deiner Sprache umgehen kannst, die Sondierung zwischen „Ist das jetzt negativ oder positiv formuliert?“ getrost in die Tonne treten kannst? Ist es nicht herrlich zu wissen, dass Dein ausgesprochenes klares „Nein!“ zu einem Menschen, der Deine Aufmerksamkeit klaut, der Wohnung, die Dir nicht gut tut, oder einem Job, der Dich auslaugt, keine unerwünschten Konsequenzen nach sich zieht? Ist es nicht phantastisch, dass Du Dich jeder Diskussion, gar nicht positiv genug reden zu können, von nun an gelassen entziehen kannst?

Mein Fazit zum Thema Nein:

Nicht harte Kontrolle Deiner Worte sind das Gebot der Stunde zum Erreichen Deiner Wünsche, denn manchmal ist ein Nein zu Anderen, ein Ja zu Dir selber und zu Deinen positiven Erlebnissen! Du kannst noch so positiv sprechen, solange Du konträr dazu fühlst, hast Du ein Problem. Denn solange alles in Dir „Nein“ fühlt, sage bitte auch nicht „Ja“!

Überprüfe anstelle dessen öfter die aktuellen Bilder Deinem Kopf! Denn es sind die Bilder, die wir mit der Formulierung verbinden, die verblüffenderweise erwünschte oder unerwünschte Ergebnisse in unser Leben ziehen! Nicht die Worte!

Du kannst jetzt natürlich sagen, dass Du aber ein Bild mit Worten beschreiben würdest. Das ist auch richtig so. Aber viel wichtiger sind die Gefühle, die in dem, zu dem Bild mitschwingen. Und daher reagiert das Universum (und übrigens auch das Unbewusste, aber dazu komme ich weiter unten noch) auf die Gefühle, auf die Schwingung, die Du mit dem Bild verbindest.

Du kannst zwar ein Bild mit Worten beschreiben, sobald Du ein Gefühl dazu hast, aber Du kannst ein Bild nicht mit Worten (positiv oder negativ) beschreiben, wenn es kein Gefühl dazu gibt.

Jene Bilder über Dich selbst, jene über Deine vergangenen verschiedenen Lebenssituationen, jene über Deine momentane Realität und jene über Deine Zukunft bestimmen die Ja´s und Nein´s in Deinem Leben. Jedes einzelne dieser Bilder hat eine unmittelbare Auswirkung auf das, was Du erlebst und noch alles erleben wirst! Überprüfe Dein Gefühl, denn dieses spiegelt Dir zu 100% wieder, ob das, womit Du Dich gerade beschäftigst, negative Dinge oder positive Dinge in Dein Leben ziehen wird.

Und nun komme ich daher auch zu der weit verbreiteten Meinung, dass das Unterbewusstsein kein Nein versteht. Das ist so nicht richtig! Das Unbewusste versteht jede Negation (nein, auf keinen Fall, nicht etc.) genau in dem Kontext, wie es dargestellt wird und wie es sich anfühlt.

Wenn Du zum Beispiel denkst „Davon geht jetzt die Welt nicht unter“ und Du fühlst Dich dabei gut, dann wird Dein Unterbewusstsein das so auch genau annehmen. Wenn Du zu diesem Satz aber auch ein dementsprechendes Gefühl hast, dann ist das für Dein Unbewusstes die von Dir gewünschte Marschrichtung. Allerdings lässt es deswegen nicht die Welt untergehen 🙂

Viele der Anwender meiner Programme haben erfolgreich ihr Selbstbewusstsein steigern oder häufiges negatives Denken enorm mindern können, weil ich in den Hypnoseprogrammen „Get Selfconfidence“ und „Stop Negative Thinking“ bestimmte Formulierungen in einem besonderen Kontext wie zum Beispiel „viel weniger leicht“ nutze.

Das Unterbewusstsein versteht die Bedeutungen von Sätzen schon im richtigen Zusammenhang. Egal, ob diese nun negativ oder positiv formuliert sind. Mache Dir also keinen Stress damit, alles positiv formulieren zu müssen! Das ist nicht nötig und beschränkt Dich nur in Deinen Möglichkeiten.

Und tue Dir selber einen Gefallen: Nur weil Millionen Menschen etwas glauben, musst Du es nicht zwangsläufig auch glauben. Denn es stellen sich schließlich noch ganz andere Fragen:

Wo genau sitzt überhaupt das Unterbewusstsein? Im Gehirn? Im Bauchgehirn? Im Herzen? Und wie sieht es überhaupt aus? Aber das ist ein Thema für einen anderen Artikel 🙂

Ich beende heute meinen Artikel mit einem Zitat von Lucius Annaeus Seneca:

„Laßt uns sagen, was wir empfinden und empfinden, was wir sagen.

Laßt die Rede mit dem Leben übereinstimmen.“

Enjoy your day & Get On!

Herzlichst Kim 🙂

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