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Wie wäre Deine Welt, wenn es keine Angst gäbe?

Hallo liebe LeserInnen,

ich beginne heute diesen Artikel über das Thema Angst mit einer Geschichte. Es ist die Geschichte einer Frau, nennen wir sie Ursula, die sich tatsächlich so zugetragen hat:

„Was, wenn die alte Dame Recht behalten würde?“, Ursula stellte sich schaudernd immer und immer wieder diese Frage, hatte doch die schrullige Wahrsagerin bereits mit einer von vier elementaren Aussagen Recht behalten: als sie ihr vor rund 17 Jahren mitteilte, dass sie nur einen einzigen Sohn haben würde und nicht die erträumte Großfamilie mit vielen Kindern. Nun, eben diese Kartenlegerin war damals auch der Meinung, dass Ursula in ihrem gesamten Leben niemals zu Reichtum und Wohlstand kommen sollte, sondern, „dass es immer gerade so reichen wird“, was ja bis auf den heutigen Tag dummerweise auch zutraf.

Zu ihrem Erschrecken stellte sie darüber hinaus fest, dass es nicht nur die Aussage der alten Dame war, die ihr Leben seit 45 Jahren wie an einem unsichtbaren Faden zu lenken schien, sondern in ihrer Lebenserfahrung wiederholte sich sogar das ständige Geplapper ihrer Eltern, was aussagte, dass klein und bescheiden ein für sie doch angemessener und gottgefälliger Lebensstil wäre.

Angst kroch herauf. Angst davor, dass alle, inklusive ein paar boshafter Verflossener, Recht behalten würden und sie es einfach niemals schaffen würde, wenigstens etwas wohlhabender als bisher zu sein und stolz auf eigenen Füßen stehen zu können. Dass sie einfach immer ein beruflicher und persönlicher Versager bleiben würde und auf finanzielle Hilfe und guten Willen anderer angewiesen sein müsste.

Allein die Vorstellung, ihr ganzes restliches Leben lang immer „nur so grade genug“ zu haben, schnürte ihr den Hals zu und versetzte sie an diesem wunderschönen Sommertag in eine trübsinnige, frustrierte und mutlose Stimmung. Tränen füllten langsam ihre Augen und nichts schien mehr zu schmecken, noch nicht einmal der duftende Kaffee und die herrliche Melone, die sie sich extra für dieses ausgedehnte Wochenendfrühstück gekauft hatte.

Ohne es wirklich zu wollen, galoppierten ihre Gedanken über diverse, vergangene Schreckensszenarien dahin, denn auch wenn sie oft so eben noch die Kurve bekommen hatte, um einem endgültigen finanziellen Aus mit hohen Schulden zu entkommen, machte sich die Angst in ihr breit bei weiteren Gedanken über ihre ungewisse Zukunft. Das Gefühl an die harte Arbeit, die sich nicht lohnte und die immer wiederkehrenden, erniedrigenden Bitten an ihren Vater und ihren Partner erfassten sie und ließen sie frösteln.

„Was, wenn…?“, diese aus dem Nichts aufgetauchte, grauenvolle Frage wollte einfach nicht mehr aufhören durch ihren Kopf zu jagen und so fand sie sich kurze Zeit später, mit einem Kissen vor dem Gesicht zusammengerollt, bitterlich weinend und gefangen in einem Gefühl der völligen Lähmung und Unfähigkeit, auf ihrer in die Jahre gekommenen Couch wieder.

So wie in dieser Geschichte schaffen es diese kleinen subtilen Gedanken immer wieder, scheinbar aus dem Nichts heraus, ganze Kettenreaktionen an Erinnerungen in uns zu erwecken. Erinnerungen, die uns an eigentlich unbedeutende Pauschalaussagen von Menschen, verletzenden Worten von Zurückgewiesenen, mahnenden Worten unserer Eltern oder eigene unerwünschte Erfahrungen denken lassen. Wir erstarren mit dieser Erinnerung unwilkürlich und fühlen uns, obwohl uns offensichtlich real meistens gar nichts bedroht, wie gelähmt.

Ob es die Angst vor dem Versagen bei einer Prüfung, Angst vor der Höhe, Angst vor einer Autobahnfahrt, Angst vor dem Fliegen, Angst vor dem finanziellen Verlust oder auch die Angst vor der Einsamkeit ist:  Der Zustand, den wir Angst nennen, lässt sich am besten beschreiben mit der Unfähigkeit über imaginäre Dämonen hinwegsehen zu können. Die Angst trübt unsere gesamte Wahrnehmung in der bloßen Idee etwas „nicht zu können“ oder etwas, das sich höchst unangenehm angefühlt hat, „zu wiederholen“.

In der Ausrichtung unserer Aufmerksamkeit auf das, was wir nicht können und nicht wiederholen wollen, verselbständigen sich scheinbar, ohne dass wir etwas dagegen tun können, unsere Gedanken. Unsere Phantasie über alle unerwünschten Vorstellungen lässt uns nach einer Weile glauben, dass all diese Vorstellungen real, wirklich und echt sind.

Unterstützt wird dieses „reale“ Empfinden durch die unterschiedlichsten Reaktionen unseres eigenen Körpers, der bei Angstzuständen Symptome wie: Gänsehaut, Übelkeit oder sogar Darmstörungen aufweisen kann, um nur ein paar zu nennen.

Doch was tun?

Kann man Angst wie ein paar Kilo Übergewicht durch gezieltes Training wegzaubern?

Ist es machbar, die Geister der Vergangenheit und der Zukunft miteinander zu versöhnen und ein positives, offenes, neugieriges und freies Leben führen? Ist das Maß der Angst so herunter zu fahren, dass ein Leben im Hier und Jetzt dahingehend möglich ist, dass die hemmende Vergangenheit uns nicht mehr im Nacken hängt? Lässt die Angst sich so herunterdimmen, dass wir der Zukunft die Chance geben können, in einem angenehmen und hellen Licht zu scheinen? Wäre eine Welt ohne diese lähmende Angst überhaupt möglich?

    „Die Angst ist gewöhnlich DAS Hemmnis auf dem Weg zur Erfüllung unserer Lebensträume.“                                       (Natalie Goldberg)

In meinem Juli-Artikel „Die 5 häufigsten Ängste“ kommen die Ängste vor, unter denen die meisten Deutschen leiden, aber diese Angst, die Ursula da beschreibt, kommt dort nicht vor oder wird nicht so beschrieben. Dabei ist die existenzielle Angst meiner Meinung nach eine der weit verbreitesten Ängste. Dieses permanente Gedankenkarussell kann sich auch zu einer Generalisierten Angststörung  ausbreiten, aber auch wenn es das nicht tut, reicht die Erfahrung, die Ursula macht, vollkommen aus, um einem Menschen da Gefühl zu geben, das Leben einfach nicht mehr zu „packen“.

 

Was wären für Ursula nun die besten Möglichkeiten?

Tipp Nummer 1:

Natürlich könnten wir Ursula jetzt kopfschüttelnd fragen, welcher Teufel sie denn damals geritten hat, erstens überhaupt zu einer Wahrsagerin zu gehen und zweitens diesen Quatsch auch noch zu glauben? Damit wäre Ursula aber nicht weiter geholfen, denn jetzt nehmen wir mal eine Person, die sich von ihrem geliebten Vater – er ist dem Kind aber so gut wie gar nicht wohlgesonnen – die ganze Kindheit über anhören konnte, dass sie oder er es eh nie im Leben weit bringen würde.

Natürlich höhlt bei letzterem steter Tropfen den Stein, denn die Wahrsagerin hatte Ursula ja nur einmal konsultiert, so dass Du sagen kannst, das ständige Mindern des Selbstbewusstseins vom Kind seitens des Vaters wiegt schwerer. Aber Ursula war ja auch schon als Kind von den Eltern durch deren „wir wissen was für unser Kind gut ist“ Erziehung gemindert in ihrem Selbstbewusstsein. Wie kann es da also verwunderlich sein, dass die Aussage der Wahrsagerin ihr eh schon geringes Selbstvertrauen durch deren Prophezeiung noch weiter in den Keller hat sinken lassen? Und dann kommt das ja auch noch so!

Falls Du Dich mit dieser Geschichte von Ursula nur annähernd identifizieren kannst, dann mache mal eine Liste von den angstbesetzten Gedanken, die Du hast. Denn erst wenn Du wirklich weißt, was Du alles so befürchtest, kannst Du dem näher auf den Grund gehen.

Tipp Nummer 2:

Wie wir alle ist Ursula ein Produkt ihrer Erziehung. Es ist jetzt mühselig zu überlegen, ob ihre Eltern sie mit deren eigenen Ängsten erzogen haben oder was bei den Eltern alles selber schief gelaufen ist. Das Wichtigste für Ursula ist es, heraus zu finden, wer sie überhaupt ist und zukünftig sein will. Ja, natürlich ist sie ein Kind ihrer Eltern und wird das auch bleiben, selbst wenn die Eltern tot sind, aber das verdonnert sie nicht dazu, das Gedankengut ihrer Eltern noch weiterhin als wahr anzuerkennen, vor allem nicht, weil es ihr mehr schadet als hilft.

Deshalb überlege Dir mal in Bezug auf Deine Angst, wer denn da die Leitfigur war. Und es geht hier nicht darum, auf diese Person zu schimpfen, denn leider hat dieser Mensch es anscheinend nicht besser gewusst oder gekonnt. Und dann schaue Dich auch mal dahingehend um, wen Du bewunderst? Welche Person ist bereits da, wo Du noch hin möchtest? Wenn Du etwas in Deinem Leben erreichen willst, aber nicht weißt was, dann macht es Sinn, Dir das Leben der Personen anzuschauen, die Du gut findest und deren Leben Dir gefällt. Und wenn Du Dein Ziel bereits kennst, aber nicht weißt, wie Du es erreichen sollst, dann schaue Dir an, wie die Person, deren Leben Du gut findest, es tut.

Tipp Nummer 3:

Hole Dir Hilfe! So wie sich die Geschichte von Ursula anhört, hat sie sich noch nicht wirklich Hilfe geholt. Ihr Leben hört sich nach einem ständigen Kampf an und das wird auf die Dauer sehr anstrengend. Permanentes kämpfen macht müde, orientierungslos, verhärtet und schürt die Angst noch mehr, denn auf einem täglichen Schlachtfeld ist die Angst ein treuer Begleiter. Die Angst schreit die ganze Zeit „Keine Schwäche zeigen, keine Schwäche zeigen, kämpf weiter, immer weiter“ und Du kämpfst bis zur Erschöpfung, um dann mutlos zusammen zu brechen. Dabei hätte Dir schon längst geholfen werden können. Jetzt würde Ursula wahrscheinlich zu mir sagen: „Aber wie denn ohne Geld?“ Glaube mir: auch ohne Geld gibt es Lösungen. Frage Dich, was Du an Hilfe brauchst und überlege Dir, was Du anstelle von Geld geben kannst. Das nennt sich einen Deal anbieten 🙂

Tipp Nummer 4:

Wie schauen wohl Ursula´s Werte aus? Kennt sie diese überhaupt? Und wenn ja, inwieweit lebt sie sie?

Deshalb frage Dich einmal:

Welche Werte in Deinem Leben sind Dir wichtig? Jede Person, die bei mir ein Coaching oder eine Therapie startet, bekommt von mir diese Aufgabe. Um mit einem Menschen arbeiten zu können, muss ich zunächst einmal wissen, was die Leitwerte derjenigen Person sind. Meistens stellt sich heraus, dass die Werte überhaupt nicht gelebt werden, die von Platz 1 – Platz 10 aufgeschrieben wurden, denn Liebe ist zwar ein wichtiger Wert und steht auch manchmal da, aber eher auf dem unteren Rang, und die Angst wurde zum Beispiel nicht aufgeschrieben, aber sie wird schon die ganze Zeit so gelebt, als ob die Angst von Platz 1 nie mehr wegzudenken wäre.

Mache Dir immer Deine Werte bewusst und dann richte Deinen Fokus darauf. Und eines kann ich Dir sagen: auf Platz Nummer 1 hat immer, immer, immer die Liebe zu stehen. Und zwar Deine zu Dir, denn solange Du Dich nicht liebst, mit allem was dazu gehört – Falten oder keine Falten, dicken Po oder nicht, Pickel im Gesicht oder nicht, klein oder groß, schönes Lachen oder weniger schön, gesellig oder kaum gesellig, schüchtern oder vorlaut, hübsch oder häßlich (beurteilst Du alles übrigens ganz allein) usw. usw. – machst Du Dir selber das Leben schwer.

Ich weiß hier, wovon ich rede, denn ich war früher sehr unglücklich, habe ständig die Liebe und Anerkennung im Außen gesucht und wurde auch schon von Existenzängsten geplagt, die mir mein Ego Hand in Hand mit der Angst versucht hat einzureden. Da habe ich endlich mal Tipp Nummer 1 und Nummer 2 angewendet, so dass es dann nach und nach besser wurde.

Tipp Nummer 5:

Wenn Du nun schon Tipp 1 – 4 gemacht hast, wirst Du feststellen, dass sich einige Ängste bereits verabschiedet haben, weil Du aufgehört hast, sie zu beachten. Aber vielleicht merkst Du, da ist noch der eine oder andere hartnäckige Glaubenssatz, der Dich noch nicht so frei und vergnügt das Leben leben lässt, wie Du es möchtest. Dann brauchst Du die Hypnose, denn alles was sich über Jahre angehäuft hat und nicht aufgelöst oder positiv verändert wurde, sitzt in Deinem Unterbewusstsein. Und an das Unbewusste kommst Du nur mit der Hypnosetechnik ran, da bringt ein Buch oder ähnliches nichts.

Du gehst also entweder zu jemandem, der an Deinem Wohnort Hypnose anbietet oder Du nutzt diverse Hypnoseprogramme, die es im Netz gibt. Meine sind Dir wahrscheinlich schon bekannt, weil Du mich und meine Seite kennst, falls nicht, findest Du in meinem Hypnoseshop eine große Auswahl an verschiedenen Themen für mehr Lebensqualität.

Es gibt natürlich noch mehr Tipps, aber das würde alles zu weit führen. Außerdem denke ich, bist Du mit diesen Infos erst einmal gut beschäftigt und kannst damit weiter kommen 🙂

Enjoy your day & Get On!

Deine Kim

Dieser Beitrag wurde in der Kategorie Coaching veröffentlicht. Diese Seite als Lesezeichen hinzufügen.

1 Kommentar zu “Wie wäre Deine Welt, wenn es keine Angst gäbe?

  1. Ines schreibt:

    Liebe Kim-Danke für diese Zeilen! Ich habe mich in Ursula wieder gefunden( was die Angst betrifft)…außer der Besuch bei der Wahrsagerin?ich habe aber auch eines verstanden, ihr felsenfester Glaube an deren Worte hat genau alles so kommen lassen…Kim, dann deiner Hypnosen( ich habe ganz viele und ich liebe jede Einzelne) kann ich mit Ängsten besser umgehen. Sie kommen auch-nach wie vor-ich schaue sie mir an und lasse sie wieder ziehen… Auch zum Thema Selbstliebe konnte ich große Fortschritte machen…was meine Ziele angeht, bin ich noch unklar-auch was mein Potential betrifft. Ich spüre, da brodelt was in mir…und freue mich auf den Moment, wenn es zum Vorschein kommt. Solange lebe ich im Hier und Jetzt und genieße jeden Moment.

    Ich möchte dir für ALLES danke sagen-mit get happyness fing alles an… Ich bin dankbar, dass ich dich gefunden habe… Ein großes Glück für mich! DU BIST DIE BESTE!!!! Ich freue mich auf dein Buch und warte auf die App-Hier und Jetzt.

    Liebe Grüße deine Ines

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