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Möchtest Du Dich mal wieder eine Runde erden?

Hallo liebe LeserInnen,

letzte Woche war ich für 8 Tage in Shanghai, eine langjährige Freundin von mir lebt dort seit ein paar Jahren und ich hatte sie immer noch nicht besucht, so dass es nun mal Zeit wurde 🙂

Ich bin nicht so schnell zu „schocken“, aber in Shanghai angekommen, hatte ich erst einmal einen „kleinen“ Kulturschock! Am Flughafen angekommen, vom Fahrer meiner Freundin aufgepickt, war alles noch gut, doch dann fuhren wir nach Shanghai rein und ich dachte während der Fahrt: „Wie im früheren Osten.“ Nun ja, ich befand mich auch in einem kommunistischen Staat und dort gibt es leider nicht so viel Innovation, sondern mehr Einheit.

Und so sahen die herunter gekommenden Hochhäuser dann auch aus: einheitlich hoch und allesamt hässlich. Ich meine: Hochaus ist nicht gleich Hochhaus und auch wenn ein Hochhaus vielleicht nicht so hübsch wie ein „normales“ Haus ist, so muss es ja zwangsläufig nicht hässlich sein, aber in Shanghai sind sie es.

Wir befanden uns nun in der am schnellst wachsenden Stadt, die es derzeit in der Welt gibt, da hält New York etc. nicht mit, aber ich bin  nicht der Mensch, der sich von so etwas beeindruckt zeigt; schon in Dubai vor zwei Jahren war ich über das höchste Bauwerk der Welt, das Burj Khalifa nicht besonders beeindruckt. Außerdem ist die weit verbreitete Mentalität, höher, weiter, schneller meiner Meinung nach nur trennend und nicht verbindend.

Im Viertel meiner Freundin angekommen, was ein sehr schönes Viertel ist, betraten wir ein Haus, was auch schon älter, aber dafür charmant war und ihre Wohnung machte dann den ersten Eindruck wieder wett. Allerdings beschlich mich beim Blick aus dem Fenster auf die etwas weiter entfernten Häuser doch das Gefühl, auch irgendwo in Kabul sein zu können.

Interessant ist, dass der Shanghaianer die Wäsche draußen auf Bambusstangen zum Trocknen aufhängt, auch gerne mal an einer vierspurigen Straße…Interessiert schaute ich dem Treiben der chinesischen Frauen zu, die ihre Wäsche mit einer Stange hereinholten, fühlten, ob sie schon trocken waren, um sie sodann wieder rauszuhängen.

hinterhoefe-shanghai

Neben einer permanten Huperei der Autofahrer, fiel mir auch die Lautstärke auf, in der die Menschen miteinander redeten und was ich wirklich ekelhaft fand, war das ständige hochziehen von Schnodder, um diesen dann einfach auf die Straße zu rotzen :-(((

Am Sonntag sind wir dann in einen sehr schönen Park gegangen, wo sich der Chinese unter anderem zum tanzen, musizieren und singen trifft, was sehr schön anzusehen ist. Fast immer im Kreise der gesamten Familie, also Großeltern, Eltern und Kind, meistens nur ein Kind, aufgrund der „pro Paar nur ein Kind“ Regelung und natürlich auch aus finanziellen Gründen. Auf ihre Kinder sind die Chinesen im übrigen sehr, sehr stolz; wenn ich eines sah, was ich besonders nett oder auch interessant fand, was ich dahingehend äußerte, indem ich es direkt ansah, wurde mir das Kind gleich offenherzig und stolz für meine Kamera präsentiert. Das fand ich sehr toll!

Weiter durch den Park gestrollt, kamen wir an, wie ich zuerst dachte, Spielplätzen für Kinder vorbei, was sich aber als Workoutarea der Männer herausstellte. Dort machen sie den ganzen Tag emsig Sport und haben viel Spaß. Diese Geräte, die mich unter anderem an ein Rückengerät in meinem Sportclub erinnerten (nur nicht in der Farbe:-)), sind in der ganzen Stadt verteilt.

shanghai-fitness

Nachdem meine Freundin uns von dem Leben in China bzw. in Shanghai erzählt hat, war mir mal wieder klar, wie gut es mir geht – nicht, dass ich das nicht wüsste – aber eine kleine Erinnerung schadet ja nicht. Verstärkt wurde dieses Empfinden, als wir dann durch die ärmeren Lanes gingen, wo ich mir ein genaues Bild davon machen konnte, auf welch engem Raum der Chinese in einer Stadt wie Shanghai lebt und auch unter welchen Umständen. Ehrlich, das hat mich wieder richtig geerdet!!!!

Das soll nicht heißen, dass ich zur Erdung meiner Person extra nach Shanghai reisen musste, denn das kann ich auch auf dem eigenen Kontinent oder sogar in Deutschland bekommen, obwohl ich nach wie vor behaupte: uns Deutschen geht es richtig gut! Das ich aber nun in Shanghai diese auffrischende Erdung erlebte, ist genauso gut wie woanders, denn mir wurde auch bewusst, wie froh ich bin, dass Ich Ich bin. Da ich außerdem an ein vorheriges Leben glaube, beschlich mich das eine oder andere Mal das Gefühl, selber mal eine Chinesin oder ein Chinese gewesen zu sein und auf so engem und vor allem schmutzigem Raum gelebt zu haben.

Bestens mit Tipps und Wegbeschreibungen ausgestattet, erkundeten wir während der Woche die Stadt. Wir sahen schöne Straßen und Geschäfte und weniger schöne. Wir trafen hilfsbereite Menschen und weniger hilfsbereite Menschen. Wir haben fast immer sehr gut gegessen, das Essen macht großen Spaß und ist sehr preiswert, wir genossen tolle Massagen für wenig Geld, wir machten einen Ausflug in ein altes Dorf, 1,5 Stunden entfernt von Shanghai, was heute aber nicht mehr bewohnt ist, wir sahen ein Haufen billiges Ramschzeug und wurden oft angequatscht, um zu kaufen.

War es eine tolle Woche? Toll, würde ich sie nicht nennen; sie war aufregend, anders, abstoßend, anregend, ernüchternd, erdend, vertiefend, interessant und kulinarisch sehr gut. Würde ich, wenn meine Freundin dort nicht leben würde, noch einmal hinfliegen? Nein, auf gar keinen Fall. Aber ich werde es für sie wieder tun 🙂

Entfernung kann zwar Freunde trennen, doch wahre Freunde trennt sie nie.

In diesen Sinne wünsche ich Dir auch eine Reise, die Dich (wieder) erdet, denn keine Reise ist umsonst.

Enjoy your day & Get on 🙂

Deine Kim

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