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Warum es Dir nicht gelingt, mit dem Rauchen aufzuhören!

Warum es Dir nicht gelingt, mit dem Rauchen aufzuhören!

Hallo liebe LeserInnen,

jedes Jahr sterben in Deutschland über 100.000 Menschen an den Folgen des Zigarettenkonsums. Durch die Nikotinsucht steigt die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Viele dieser Raucher (weiblich & männlich) wollen auch gar nicht aufhören, sondern nur die Menge der täglichen Zigaretten reduzieren. Aber bereits eine Zigarette erhöht die Chance für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zu 57% gegenüber Nichtrauchern, wie eine Studie, geleitet von Alan Hackshaw und seinem Team, am University College in London herausfand. Einen etwas ausführlicheren Bericht findest Du dazu bei Spiegel Online .

Rauchst Du selber auch? Willst Du aufhören, schaffst es aber einfach nicht, obwohl Du schon vieles probiert hast? Dann kann es daran liegen, dass hinter der Konditionierung des Rauchens die „positive Absicht“, die sich dazu vor langer Zeit gebildet hat, so stark ist, dass sich die Konditionierung von den bisherigen Methoden einfach nicht auflösen ließ. Und Du Dir auch gar nicht bewusst bist, das es eine positive Absicht gibt und welche überhaupt hinter Deiner Raucherei steht…

Lasse Dein Überbewusstsein suchen!

Ich arbeite Mittwochs immer in einer Privatklinik am Tegernsee. Ich werde für deren Gäste gebucht, um diese mittels Coaching und Hypnose dabei zu unterstützen, ein Ziel zu erreichen, eine lästige Angewohnheit aufzugeben, Probleme zu lösen. Im Sommer 2017 kam Helena aus England zu mir. Sie wollte mit dem Rauchen aufhören. Sie hatte insgesamt drei Sitzungen bei mir und bereits nach der zweiten hatte sie aufgehört. Im Okober wurde sie mir wieder angekündigt und ich war gespannt, weswegen sie dieses Mal eine Sitzung bei mir wollte. Leider hatte es mit dem Aufhören nicht angehalten. Sie erzählte mir, dass sie nach einiger Zeit wieder angefangen hatte. Erst eine oder zwei Zigaretten und dann nach und nach wieder mehr.

Tja, was hieß das nun? Hatte die Hypnose nicht gewirkt? Doch das hatte sie, aber nicht endgültig. Bedeutet das, dass Hypnose also auch nicht hilft? Nein, auf keinen Fall, denn es gibt viele Menschen, die erfolgreich mit dem Rauchen aufgehört haben und das dann auch so geblieben ist. Ich kenne aber auch einen Mann, der mittels Hypnose mit dem Rauchen aufgehört hat und das für ein Jahr lang. Dann starb sein Vater und er fing wieder mit dem Rauchen an. Das Beispiel zeigt sehr schön, welche Kräfte hinter Angewohnheiten, Konditionierungen bzw. Süchten stecken. Hypnose ist eine hervorragende Möglichkeit, um jemanden dabei zu helfen, sich positiv zu verändern, aber Hypnose ist auch kein Allheilmittel. Wäre sie es, würde es nur die Hypnose geben, jeder von uns würde sie anwenden und das Leben wäre Happy-Peppy-Schön. Ist es aber nicht, denn es geht um die Anteile, die zu einem Verhalten abgekapselt im Unterbewusstsein vor sich hinschlummern.

Dank der Weiterbildung in der Yager-Code-Therapie, von der ich in meinem letzten Artikel „Kennst Du die Kraft des Yager-Codes?“ berichtet habe, hatte ich nun ein weiteres Handwerkzeug an der Hand, die mich in meiner Hypnosearbeit sehr gut unterstützt. Ich erklärte Helena, was es mit dem Yager-Code auf sich hat und schlug ihr vor, mit ihrem Überbewusstsein zu arbeiten, um im Anschluss dann mit einer Hypnose weiter zu machen. Sie war einverstanden und es war mehr als interessant, was in den beiden folgenden Sitzungen herauskam 😉

Wie bildet sich eine Konditionierung?

Wie eine Konditionierung abläuft, wissen wir durch den russischen Physiologen Iwan Pawlow, der das anhand von Hunden zeigte. In seiner Verhaltensforschung wurde den Hunden regelmäßig Futter gegeben verbunden mit dem Erklingen einer Glocke. Die Glocke löste bei den Hunden zunächst lediglich ein Ohrenspitzen aus, also eine unspezifische Reaktion. Nach mehreren Wiederholungen sorgte aber allein der Klang der Glocke aus, dass die Hunde zu sabbern anfingen, obwohl es gar kein Futter mehr gab. Aus einer unspezifischen Reaktion wurde eine bedingte Reaktion.

Es kann alles Mögliche konditioniert werden: Gerüche, Gefühle, Krankheiten etc. Das geschieht aber meistens auf unbewusster Ebene, denn wer weiß von uns schon, was im Jahre X am Tag Y zum Zeitpunkt Z genau war, woraus sich dann aber im Laufe der Zeit ein konditioniertes Verhalten entwickelt hat? Das ist mit der Logik, mit dem reinen Nachdenken in den seltensten Fällen nachzuvollziehen.

Also brachte ich meine Klientin Helena in einen entspannten Zustand, damit der bewusste Verstand in den Hintergrund treten konnte. Ich befragte dann ihr Überbewusstsein zu ihrem Problem, dass sie es nicht schafft, endgültig mit dem Rauchen aufzuhören. Ihr Überbewusstseins konnte mir über Helena mitteilen, wie viele Anteile sich zu diesem Thema in der Vergangenheit gebildet hatten, die nun mit einer positiven Absicht an der Sucht festhielten.

Was ist der Sinn einer positiven Absicht?

Stelle Dir mal vor, Du seist als kleines Kind von einem Hund gebissen worden. Damals hat sich daraufhin ein angstbesetztes Verhalten in Bezug auf Hunde entwickelt. Und zwar zu allen Hunden! Du hast auch schon eine Verhaltenstherapie gemacht, um diese Angst loszuwerden. Vielleicht ist sie sogar etwas weniger geworden, aber dennoch noch da. Diese Anteile, die sich damals gebildet haben, halten also mit der positiven Absicht des Schutzes an diesem Verhalten weiterhin fest und somit bleibt auch die Angst vor Hunden bestehen.

Als ich erfolgreich mit dem Überbewusstsein an einer Re-Konditionierung zu Helena´s Angewohnheit des Rauches gearbeitet hatte, stellte ich dem Überbewusstsein die Frage, ob es für sie wichtig wäre zu wissen, was die positive Absicht hinter der bisherigen Raucherei gewesen ist. Das Überbewusstsein bejahte und ich bat es, Helena die positive Absicht wissen zu lassen. Im Anschluss daran machte ich mit der Hypnose weiter. Nach der Sitzung fragte ich Helena, was die Information zu der positiven Absicht gewesen sei. Es war: „Stopping Time.“ Das fand ich sehr interessant, denn wie hält jemand die Zeit an, wenn er raucht? Ich sprach noch in den restlichen Minuten der Sitzung mit ihr darüber und verabschiedete mich bei ihr bis zur nächsten Woche.

In der nächsten Sitzung sagte mir Helena, dass sie intensiv darüber nachgedacht hat, worum es bei dieser positiven Absicht „Stopping Time“ geht. Sie erklärte, dass es in ihr wirklich ein Gefühl gebe, dass aussagt, dass sie mit jeder Zigarettenpause die ganze Welt anhalten würde. Wie in einem Film, in dem mit einem Mal alle Teilnehmer stehen bleiben und sich nicht weiter bewegen. Außerdem habe sie auch das Gefühl, dass sie sich mit dieser Pause selber anhalten würde, da sie schon als kleines Kind sehr hibbelig gewesen sei. Sie hatte eine ganze Zeitlang immer mit dem rechten Bein gewippt und als das aufhörte, habe sie stattdessen an den Nägeln gekaut. Danach fing sie dann mit dem Rauchen an.

Die Information war für sie also sehr wertvoll, denn solange eine Angewohnheit mit einem starken Gefühl verbunden ist, wird diese sich nicht auflösen, vor allem wenn es keine „sinnvolle“ Alternative gibt. Helena ist es zwar bewusst, dass das Rauchen nicht sinnvoll ist, aber dem Anteil, der dahinter steht, erscheint es sehr sinnvoll. Vor allem, wenn damit anscheinend die Zeit anzuhalten ist!

Die Heilung des inneren Kindes

In der zweiten Sitzung kommunizierte ich wieder mit ihrem Überbewusstsein und ließ noch einmal nach weiteren Anteilen suchen. Es fanden sich nur noch zwei und auch dieses Mal ließ das Überbewusstsein Helena die positive Absicht dahinter zukommen. Dieses Mal kam als Antwort „Fuck it“, eine etwas krassere Variante für „Ich bin trotzig“. In der folgenden Hypnose, in der ich Helena zu ihren Kindheits- und Jugendjahren zurück führte, zeigte sich dann auch die Jugendliche, die diese „Fuck it“ Haltung entwickelt hatte, aus der dann unter anderem die Raucherei entstanden ist. In der Hypnose kam es zu einer Abreaktion in Form von Tränen, was Helena dann sehr gut getan hat, wie sie mir nach der Sitzung sagte. Sie fühlte sich von etwas befreit.

Sie erzählte mir dann auch, dass sie immer rauchen müsse, wenn sie auf ihre Mutter träfe. Auf meine Frage, wieso sie das tun müsse, sagte sie mir, dass ihre Mutter sich ja ansonsten freuen würde, wenn sie nicht mehr rauchen würde und sie gönne ihrer Mutter diese Freude nicht. Mehr „Fuck it“ geht doch nicht, oder?!

Welche positiven Absichten gibt es bei Dir?

Das ist alles sehr spannend, nicht wahr? Da denken wir, wir wüssten, warum wir etwas tun, dabei steckt etwas ganz anderes dahinter. Du brauchst also nicht zu verzweifeln, sofern es Dir bisher noch nicht gelungen ist, eine lästige Angewohnheit loszuwerden, denn wahrscheinlich gibt es dazu noch Anteile, die im Unterbewusstsein verborgen sind und mit einer positiven Absicht an diesem Verhalten festhalten.

Ist der Yager-Code nun die heilbringende Lösung? Das würde ich nie behaupten, denn wir Menschen sind in unserem Sein sehr komplex und es gibt viele Gründe, weswegen manches nicht funktioniert, obwohl wir es uns so sehr wünschen. Manches müssen wir auch einfach akzeptieren. Aber es macht auf jeden Fall Sinn, dass Du an Deinem Wohnort mal schaust, ob es jemanden gibt, der den Yager-Code anwendet und Dir weiterhelfen kann. Du musst immer etwas ausprobieren, denn erst dann weißt Du, ob es funktioniert oder nicht!

Nur der Form halber möchte ich darauf hinweisen, dass die Angaben zu meiner Klientin (Name, Monat, Land) von mir verfälscht wurden, damit keinerlei Rückschluss auf diese Person gezogen werden kann.

Und wenn Du bisher noch keine Hypnose zur Raucherentwöhnung ausprobiert hast, empfehle ich Dir mein Hypnoseprogramm „Get Smoke-Free“. Es gehört seit über fünf Jahren zu den Bestsellern meines gesamten Programmangebots. Und das wäre nicht so, wenn das Programm nicht funktionieren würde 🙂

Dieses Programm gibt es auch als App bei Amazon, Apple und Google. Außerdem gibt es meine Programme auch bei Audible.

Enjoy your day & Get On!

Herzlichst Kim 🙂

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