willst_du_endlich_deine_ängste_und-sorgen_loslassen

Willst Du endlich Deine Ängste und Sorgen loslassen?

Hallo liebe LeserInnen,

mein Gewinnspiel zu meinem neuen Ratgeber „Ab heute lass ich endlich los“ ist nun zu Ende und alle zehn GewinnerInnen (ich habe von fünf auf zehn Bücher erhöht, die ich verlost habe) sind benachrichtigt. Ich bedanke mich bei allen TeilnehmernInnen recht herzlich!

Die Teilnahmebedingungen waren ganz einfach: Du solltest mir einfach schreiben, wovon Du loslassen möchtest. Die Kommentare waren zahlreich, kurz, ausführlich und manche davon sehr tiefgehend. Ich habe alle Kommentare ausgewertet und es ergab sich folgendes Ranking:

Die Top Ten des Loslassens

  1. Ängste & Sorgen
  2. Ich bin nur gut, wenn…
  3. Meine Vergangenheit/Altes 
  4. Bestimmte Person 
  5. Die Angst vor eigenen Gefühlen 
  6. Verhaltensmuster & Kontrolle 
  7. Süchte 
  8. Verzeihen können 
  9. Gewicht 
  10. Besitz

Ich habe beschlossen, zu den ersten drei Punkten einen Artikel zu schreiben und ein paar Tipps zu geben, was Du tun kannst, um leichter loszulassen, sofern Dich eine der drei Punkte betrifft.

Welche Ängste und Sorgen belasten Dich?

Es gibt diverse Ängste und Sorgen, die einen Menschen belasten können. Da gibt es die Diagnose eines Arztes, die wichtige Klausur in der Schule oder im Studium oder wie die Zukunft sich weiter gestalten wird.

Warum ist es so schwer, etwas einfach sein zu lassen? Vor allem, wenn wir doch wissen, dass es uns nicht guttut. Loslassen fällt besonders schwer, wenn wir etwas aus einem Mangelgefühl heraus machen. Dann sind wir nämlich fest überzeugt davon, etwas oder jemanden zu brauchen, um leben zu können. Wir meinen, nur dieses Verhalten oder jene Person mache uns vollständig oder noch schlimmer: mache uns aus. Wir können nicht aufhören, etwas wieder und wieder zu durchdenken, weil wir meinen, dass wir mittels der ständigen Grübelei die Lösung finden werden. Oder wir meinen, wenn wir die Prüfung nicht bestehen, bedeutet das den Weltuntergang, was aber nicht der Wahrheit entspricht. Und auch die Diagnose eines Arztes, egal, wie schlimm sie am Anfang lautet, bedeutet nicht immer gleich ein Todesurteil.

Das Etikett im Kopf

Unser Verstand sieht und erlebt täglich unendlich viele Situationen. Damit wir blitzschnell erkennen können, ob eine davon gefährlich ist, versieht unser Gehirn alle Erlebnisse nach seinem bisherigen Erfahrungsschatz mit einem Etikett.

Zu jedem Gedanken gibt es auch noch ein Gefühl und daraus entsteht dann ein Verhalten. Je öfter sich Situationen wiederholen, umso stärker wird die Verknüpfung in unserem Gehirn. Somit braucht es nach einiger Zeit nicht mehr viel, um ein bestimmtes Verhalten auszulösen. Ein Automatismus ist entstanden, dem mit Logik nicht beizukommen ist. Daher hat das Nicht-Loslassen-Können sehr viel mit den dahinter liegenden Gedanken und Gefühlen zu tun.

Analysiere Deinen Gedankenstrom

Denke einmal an das Verhalten oder die Person, das oder die Du gerne loslassen möchtest. Welche Gedanken sind damit in Deinem Kopf verbunden? Und welche Gefühle?

Was passiert zum Beispiel, wenn Du mit einer schädlichen Gewohnheit aufhören würdest? Morgens anders als bisher in den Tag starten würdest? Wenn Du nicht mehr die Person zu sein versuchst, die Andere von Dir erwarten? Wie würde es Dir wohl gehen, wenn Du die Trauer über einen verstorbenen Menschen loslassen würdest? Und gibt es eine mögliche Veränderung, vor der Du Angst hast?

Lade Deine Gedanken und Gefühle ein, sich genau zu zeigen. Begegne ihnen mit Verständnis. Schließlich waren ja mal hilfreich für Dich. Aber es ist an der Zeit, zu überprüfen, ob sie noch eine Daseinsberechtigung haben. Mache Dir bewusst: Du bist so viel mehr als Deine Gedanken! Auch, wenn Dein Verstand Dir oft etwas Anderes vormachen will.

Gefangen in destruktiven Spiralen

Unsere Gedanken haben eine enorme Macht über uns. Besonders, wenn sie ständig um ein und dasselbe Thema kreisen. Dann können wir nicht mehr richtig schlafen, sind angespannt, unkonzentriert und im schlimmsten Fall panisch oder depressiv. All das ist schon Grund genug, um loszulassen – auch von destruktiven Gedankenspiralen.

Die positive Kraft der Gedanken kann Dir dabei helfen, eine Situation aus einem anderen Blickwinkel neu zu betrachten. Um andere Wege zu entdecken, die Du ab sofort beschreiten kannst. Denn Gedanken, die Du nicht loslässt, werden Dein Los. Du entscheidest, ob Du dieses Los, das Du bewusst oder unbewusst gewählt hast, loslassen willst oder nicht.

Es geht hier übrigens nicht um dieses banale „Jetzt denk doch einfach mal positiv“, denn wenn das immer so einfach wäre, würden wir es doch alle einfach tun, nicht wahr? Wir müssen uns alle bewusst machen, dass die Angst immer da sein wird, dass wir kein Leben frei von Sorgen und Ängsten leben werden. Darum geht es nämlich auch nicht. Es geht darum, dass Du Dir bewusst machst, wie Du noch festhältst, wo die Angst vor dem Loslassen sitzt und was Du genau erreichen willst.

Nutze also folgende Übung, um Gedanken und Gefühle aufzuspüren, die Dich bis jetzt noch am Loslassen gehindert haben.

Übung: Lösche alte Muster

Um etwas loslassen zu können, müssen wir uns zunächst einmal bewusst machen, was genau es sein soll. Mit dieser Übung erkennst Du die Gedanken und Gefühle, von denen Du Dich jetzt verabschieden darfst.

  • Denke an das Thema, das Du loslassen willst. Achte auf die dazugehörigen Gedanken und Gefühle.
  • Im nächsten Schritt frage Dich bitte, warum Du noch an dieser Gewohnheit festhältst. Was für einen Vorteil hast Du dadurch? Was musst Du dadurch nicht machen? Und warum wäre es für Dich besser, nun davon loszulassen?
  • Bevor Du loslassen kannst, kommt die Akzeptanz. Erst, wenn Du die Ist-Situation und Dein Verhalten urteilsfrei annehmen kannst, hört die Gedankenspirale auf. Was darfst Du also akzeptieren?
  • Lasse auch körperlich los: Konzentriere Dich auf das Körperteil, das sich bemerkbar macht, wenn ein Gedanke aufkommt, der Dir nicht guttut. Atme bewusst in diesen Körperteil hinein.
  • Mache mit einer Hand eine Faust, sage dabei laut oder leise „Los“. Öffne die Faust und sage dabei laut oder leise „lassen“.

Wiederhole diese Übung solange, bis Du merkst, dass sich die Gedanken und Gefühle aufgelöst haben. Gibt es noch Gedankenmuster, die Dich hindern loszulassen? Schreibe sie einmal auf einen Zettel auf und überprüfe sie auf ihre Richtigkeit.

Wenn Du noch weitere Tipps, Tricks und Übungen kennen möchtest, die Dir beim Loslassen helfen können, so hole Dir doch mein Buch „Ab heute lass ich endlich los“. Erhältlich in allen gut sortierten Buchhandlungen und bei Amazon. Gerne kannst Du mich bei weiteren Fragen zum Thema Loslassen auch direkt anschreiben.

Herzliche Grüße

Kim 🙂

 

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